Hessischer Bildungsserver / Berufliche Bildung in Hessen

Studienqualifizierende Bildungsgänge

Fachoberschulen und Berufliche Gymnasien

Fachoberschule

Die Fachoberschule baut auf dem mittleren Abschluss auf und führt in verschiedenen Fachrichtungen (Gestaltung, Gesundheit, Sozialwesen, Technik, Wirtschaft), Schwerpunkten und Organisationsformen in Verbindung mit einer beruflichen Qualifizierung zur Fachhochschulreife.
Die Ausbildung kann in einer zweijährigen oder einjährigen Organisationsform erfolgen.
In der zweijährigen Organisationsform A wird der erste Ausbildungsabschnitt in Teilzeit und der zweite Ausbildungsabschnitt in Vollzeit unterrichtet. Während des ersten Ausbildungsjahres muss ein mindesten 800 Zeitstunden umfassendes, einschlägiges und gelenktes Praktikum absolviert werden.
Die einjährige Organisationsform B kann in Vollzeitform und in Teilzeitform angeboten werden. Eine einschlägige Berufsausbildung oder eine mehrjährige, einschlägige berufliche Tätigkeit in der jeweiligen Fachrichtung wird vorausgesetzt.

Die Fachoberschule endet mit einer Prüfung, deren Bestehen zum Studium an einer Fachhochschule berechtigt (Fachhochschulreife).

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Berufliches Gymnasium

Das berufliche Gymnasium ist Teil des beruflichen Schulwesens und führt zur allgemeinen Hochschulreife. Es umfasst die einjährige Einführungsphase und die zweijährige Qualifikationsphase.
Das berufliche Gymnasium wird durch die beruflichen Fachrichtungen geprägt, die sich in Wirtschaft, Technik, Ernährung und Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft sowie Gesundheit gliedern. In der Fachrichtung Technik können die Schwerpunkte Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik, Bautechnik, Physik-, Chemie- und Biologietechnik, Datenverarbeitungstechnik sowie Gestaltungs- und Medientechnik angeboten werden. In der gewählten Fachrichtung werden Teile einer Berufsausbildung vermittelt.

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